BAU-Premiere
Exponat aus weißem, ultrahochfestem Beton
Mit einer Weltneuheit präsentiert sich die Dyckerhoff AG mit ihrer Produktmarke Dyckerhoff Weiss auf der BAU 2011 im Januar in München. Ein selbsttragendes Treppenexponat aus weißem, ultrahochfestem Beton und Glas ist das Highlight auf dem 200 Quadratmeter großen Stand. Mit weiteren Exponaten bietet das Unternehmen einen Überblick über die gestalterischen und architektonischen Möglichkeiten, die Dyckerhoff Weiss für Architekten und Planer bietet.Sie spielen in der Champions League der Baustoffe: Ultrahochfeste Betone – kurz UHPC (Ultra High Performance Concrete) genannt – sind aufgrund ihrer extrem hohen Gefügedichtigkeit beinahe so fest wie Stahl und zeigen eine außergewöhnliche Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit. Mit den neuen UHPC-Betonen lassen sich völlig neue Einsatzbereiche erschließen. Auf ihrem Messestand anlässlich der BAU 2011 in München präsentiert die Dyckerhoff AG mit ihrer Produktmarke Dyckerhoff Weiss die erste Treppe aus weißem, ultrahochfestem Beton – monolithisch mit nur 29 Millimeter starkem Querschnitt – und verklebten Glaswangen. Diese Treppe soll mehr als nur ein Messeexponat sein. Entstanden ist die Idee im Rahmen der Umgestaltung des Eingangsbereichs des 1962 von dem Bauhaus-Architekten Prof. Ernst Neufert errichteten, direkt am Rhein gelegene Dyckerhoff-Hochhauses, in dem sich die Hauptverwaltung der Dyckerhoff AG befindet. In dem lichten, in Glas und Sichtbeton gestalteten Eingangsbereich soll eine Treppe integriert werden, auf der die Besucher zur neuen Empfangsempore gelangen. Ein Prototyp dieser Treppe wird anlässlich der BAU 2011 auf dem Messestand von Dyckerhoff Weiss zu sehen sein. Entworfen wurde das Exponat von Luis Ocanto-Arciniegas – Ourstudio Architektur & Gestaltung, Dortmund. Er legte seiner Konstruktion ein modernes Betonkonzept zu Grunde: Die Verwendung eines Hochleistungsbetons auf Basis von „Nanodur" mit „Dyckerhoff Weiss". In Fortsetzung der Dyckerhoff „Mikrodur"-Technologie wurden unter dem Produktnamen „Nanodur" Bindemittelrezepturen entwickelt, die – abweichend vom bekannten UHPC – keinen Silicastaub enthalten. Die UHPC-Betontechnologie ermöglicht es, die Dicke des Treppenlaufs sowie des Treppenpodests auf filigrane 29 Millimeter – mit nur 1 Vol. % Microstahlfasern bewehrt – zu reduzieren. Die mechanischen Eigenschaften des Betons bewegen sich im Bereich 150 MPa Druck- und rund 20 MPa Biegezugfestigkeit. Verstärkt wird diese Filigranität der Betonfertigteile durch Treppenwangen beziehungsweise Treppengeländer aus einem entspiegelten, 20 Millimeter starken Verbundsicherheitsglas, an dem das Betonbauteil mit Hilfe eines Epoxidharz-Klebstoffs befestigt wird.
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